HERKUNFT UND EIGENSCHAFTEN

Von 1970 bis 2000 war die Verwendung von Hyaluronsäure ausschließlich dem medizinischen Bereich vorbehalten (insbesondere in der Rheumatologie, um die Geschmeidigkeit der Knorpel wiederherzustellen, und in der in der Augenchirurgie). Ab 2000 kam die Hyaluronsäure dann in der Schönheitsmedizin und in der Kosmetik zum Einsatz.

Im Laufe der Jahre wurden die der Hyaluronsäure eigenen positiven Eigenschaften allgemein anerkannt (hoch feuchtigkeitsspendend, revitalisierend, auffüllend...). Heutzutage zählen Hyaluronsäureinjektionen in der Schönheitsmedizin nach Botoxinjektionen zu den am häufigsten durchgeführten Behandlungen.

Die natürlicherweise in der Haut vorhandene Hyaluronsäure füllt die Zellzwischenräume auf und spielt eine wichtige Rolle für den Feuchtigkeitshaushalt und den Zusammenhalt der Gewebe. Sie gewährleistet die Feuchtigkeitsversorgung der Haut, in dem sie Wasser aufnimmt und in den tiefen Gewebsschichten speichert. Ihre Abnahme im Organismus ab dem 40. Lebensjahr ist eine der Ursachen für die Hautalterung.

Sie wird heutzutage durch bakterielle Fermentation gewonnen: Die Fasern der Hyaluronsäure werden von Bakterien zusammengesetzt. Mit diesem Verfahren kann eine Hyaluronsäure gewonnen werden, die mit der des menschlichen Körpers identisch ist. Da Sie den Vorteil hat, selbst absolut natürlich zu sein, wird sie vom Körper nicht als Fremdkörper erkannt. Sie baut sich mit der Zeit selbst ab und sammelt sich also nicht im Organismus an.